Freitag, 18. September 2015

Heißer Herbst mit FHIR: Hackathon auf der HL7 Jahrestagung in Kassel


Wer gerne FHIR-Connectathon*-Luft schnuppern möchte, aber weder über Vorkenntnisse noch ein Flugticket nach Atlanta verfügt, der ist auf der Jahrestagung von HL7 Deutschland vom 21.-23. Oktober in Kassel genau richtig!


Im Tutorial "FHIR für Einsteiger" kann sich jeder über die Grundlagen und Ziele des neuen Standards informieren.

Im anschließenden Hackathon* geht es dann in die Praxis:
Ressourcen erzeugen, REST-Aktionen ausführen, mit FHIR-Servern interagieren, Daten abfragen und validieren wird anhand von praktischen Aufgaben geübt.
Programmier-Kenntnisse in Java sind hilfreich, aber nicht erforderlich.

Die Teilnahme ist begrenzt, zur Anmeldung geht es hier.

* Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Connectathon und einem Hackathon?
Die Grenzen sind zweifellos fließend, aber generell steht beim Connectathon das Testen (halb-)fertiger Software-Komponenten im Vordergrund, während die Teilnehmer an einem Hackathon häufig nur mit einem Laptop und einer Idee antreten. Die Umsetzung dieser Ideen in ein FHIR-kompatiblen Code geschieht dann im Laufe des Hackathons. Daher sind Hackathons häufig begleitet von Tutorials und Workshops (...und Pizza-Parties).
In beiden Fällen sind Experten und erfahrene Entwickler anwesend, um den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Der Begriff "Connectathon" wurde ursprünglich von IHE geprägt, wo Software-Produkte in einem formalen Prozess auf Kompatibilität zu den von IHE spezifizierten Profilen geprüft werden. Solche Formalismen werden bei FHIR-Connectathons derzeit noch nicht angewendet, da es sich nach wie vor um bilaterale Tests handelt: Es wird nicht nur die Kompatibilität der Software zum Standard, sondern auch die Kompatibilität des Standards zum UseCase geprüft.